WORUM ES IN DIESER EPISODE GEHT …

Zu dieser Folge wurde Torsten durch eine Dame inspiriert, auf die er in einem Ibis-Hotel traf.
Zutiefst beeindruckt von einem handgeschriebenen Zettel.

In unserem Kontext sprechen wir immer von einem ausgeglichenen Lebensrad und von einer Einstellung, die dem Menschen zugewandt ist. Wenn ich in persönlichen Lebensbereichen aber nicht da bin, wo ich sein möchte, wirkt sich das natürlich auf mein Mindset, auf meine Geisteshaltung aus und damit auch auf mein positives Verhalten.

Wo kannst Du in Deinem Team, in der Art und Weise, wie Du mit Menschen im beruflichen aber auch im privaten Kontext umgehst, ein positives Verhalten zeigen?

Positives Mindset führt zu positiven Verhalten und positives Verhalten führt zu einem positiven Feedback.
Es fängt alles an bei dem positiven Mindset.

Sprich, wenn wir da in der Lage sind, entweder durch ein positives Feedback, was wir geben oder durch ein positives Verhalten was wir zeigen, auch ein positives Gefühl zu erzeugen und damit vielleicht auch das Grund-Mindset bei dem Gegenüber zu verändern, beziehungsweise zu erzeugen, glaube ich können wir ganz, ganz viel verändern.

Probiere es direkt aus. Gleich morgen oder wann auch immer. Geh mal auf die Straße, fang einfach mal an zu lächeln, während Du jemand, der Dir entgegen kommt, in die Augen schaust. Du wirst die Resonanz, die Du damit erzeugst, sofort sehen.

 

 

Heute möchte ich, Torsten, mit Dir einen Impuls teilen, der mir auf einer meiner Reisen in der nahen Vergangenheit passiert ist.
Wenn Du mich schon ein wenig kennst, weißt Du vielleicht, dass ich unheimlich viel unterwegs bin. Irgendwo zwischen München, Augsburg, Frankfurt, Hamburg, Bremen pendel ich immer wieder hin und her und betreue und berate meine Kunden im Kontext von Projektmanagement. Dies führt mich auch immer wieder in unterschiedliche Gefilde Deutschlands, unter anderem auch in verschiedene Hotels. Gestern war und bin ich immer noch im Ibis-Hotel in Augsburg. Hier Durfte ich ein ganz besonderes Erlebnis haben, welches möglicherweise den einen oder anderen von euch auch inspirieren könnte, vielleicht in seinem Projekt, in seiner Aufgabe, in seiner Rolle eine ganz besondere Achtsamkeit und vieles mehr zu haben, was dazu führt, was zu solch einem Erlebnis führen kann, wie ich es gestern hatte.

Also was ist gestern passiert?

Ich saß an der Bar, nachdem ich einen sehr intensiven Tag beim Kunden hatte und hatte dort noch zwei Telefonate zu führen, zwei Coaching-Calls, die mich dann doch auch immer wieder sehr intensiv energetisch, dynamisch, eloquent wie ich das nenne, werden lassen. Und diese Gespräche, die führe ich natürlich auch in einem vertrauten Rahmen und in dem Fall war sonst keiner um mich rum. Also die gesamte Bar war leer und auch der Umgebungsbereich, da war keine Menschenseele zu sehen und ich telefoniere da so vor mich hin, ungefähr eine Stunde und habe ein, zwei alkoholfreie Bier getrunken und führe da so weiter die Gespräche und dann ist folgendes passiert:
Eine der Bedienungen, die auch vorne die Rezeption betreute, hat ganz achtsam und still, ja fast unaufgeregt würde ich sagen, in den Rand meines Sichtfeldes einen Zettel geschoben. Ich habe den erst gar nicht bemerkt, aber irgendwie ist der dann doch weiter in mein Sichtfeld gerutscht.

Auf dem Zettel stand folgendes:

Guten Abend! : )


Möchten Sie Ihre Rechnung
– in bar bezahlen, auf ihr Zimmer schreiben Nr. __ oder mit der Karte bezahlen. Vorn jeweils ein Kästchen, wo ich ankreuzen konnte. Darunter stand geschrieben, wir müssten jetzt nämlich Abrechnung machen, damit die nächste Schicht übernehmen kann. Bitte ankreuzen.

Danke! : )

Wenn Sie noch was bestellen möchten vor der Abrechnung ist das natürlich auch noch möglich.

Ein handgeschriebener Zettel in wunderbar leserlicher, sorgfältiger Schrift, überbracht von einer jungen Dame im Ibis-Hotel, überbracht an jemanden, der gerade mitten intensiv, energetisch, eloquent, dynamisch ein Telefonat führt. Eine krasse Erfahrung. Das ist ein Ibis-Hotel und das Ibis-Hotel ist im guten Service, es hat tolle Zimmer, es ist sauber und es ist einfach, das ist das was mich immer wieder erdet und in diesem Hotel schlafe ich oder habe eben Momente wie dort an der Bar und telefoniere. Aber was ich in diesen Hotels nicht erwarte, ist, dass man so achtsam und mit so viel Gespür auf den Gast und seine aktuelle Situation eingeht und sogar die Bedürfnisse des Gasts erkennen kann. Das hat mich zutiefst beeindruckt und dann auch noch mit dieser persönlichen Note des handgeschriebenen Zettels, dass die Bedienung so auf mich eingeht, mich nicht stören will in meinem Telefonat, mir die Möglichkeit gibt, schnell unkompliziert, diesen Zettel zu lesen, ein Kreuz zu machen, ohne mich zu unterbrechen, ohne meinen Redeschwall zu unterbrechen – und für die die mich kennen, wissen, dass das ab und zu mal eintreten kann – sondern mir selbst die Möglichkeit und die Entscheidung zu geben, wann ich auf diesen Zettel gucke und welche Entscheidung ich dort treffe.

Ich war zutiefst beeindruckt und habe dann auch mit der Dame gesprochen, noch während des Telefonats. Habe also die Dame mit der ich telefoniert habe, kurz beiseite gelegt sozusagen, mich entschuldigt, dass ich jetzt noch mal ein kurzes Gespräch mit der Bedienung führen möchte und habe mich riesig bedankt, habe ein großes Trinkgeld gegeben für diese Achtsamkeit und auch für diesen Fokus den diejenige dort entgegen gebracht hatte.

Ich habe das ganze dann auf Facebook gepostet und die Reaktionen in den Kommentaren waren unglaublich. Dieses Bild hat fast so viele Likes, wie wenn ich ein Hochzeitsfoto von meiner Frau und mir gepostet habe, letztes Jahr im Oktober aus Las Vegas. Und das zeigt, dass eben genau solche persönlichen Noten eine Resonanz hervorrufen und diese Resonanz in den Posts war sehr, sehr schön und wenn ich die Möglichkeit habe, das der Dame an der Rezeption noch mal zu zeigen, glaube ich, wird sie verstehen, was sie da ausgelöst hat.

Was können wir daraus lernen?

Also zum einen möchte ich zwei Menschen hier noch mal erwähnen, die Jessica Lackner und den Alex Obertop, beides Gastronomen und Hoteliers. Alex Obertop verantwortet in Hamburg das Fünf-Sterne-Side-Hotel, das einzige Fünf-Sterne-Design-Hotel am Platz, hat viele Jahre bei Ritz Carlton gearbeitet und dort Fünf-Sterne-Häuser geleitet und Jessica Lackner verantwortet aktuell vier Großgastronomien, öffentliche Großgastronomien in Berlin unter anderem am Wannsee.

Beide haben ein Modell entwickelt für ihre Workshop-Konzepte, nämlich ein Modell, was sich der Gastrolop beziehungsweise Service 360 nennt. Was ist damit gemeint? Speziell in der Gastronomie und in der Hotelbranche herrscht es doch häufig vor, dass mürrisch, nicht auf den Kunden eingehend agiert wird, dass andere Dinge obenauf liegen, die einen vom Service-Gedanken abbringen und vieles mehr und wir dann unzufriedene Kunden hinterlassen, beziehungsweise wir als Kunden unzufrieden hinterlassen werden.

Genau das setzt der Gastrolop in den Kontext. Er setzt an der Ursache an, wodurch solch ein positives Erlebnis, was ich letzten Abend erleben durfte, einer Ursache zuführt, nämlich das positive Mindset, also eine Geisteshaltung, die von Grund auf positiv gestimmt ist. In meinem Kontext spreche ich immer von einem ausgeglichenen Lebensrad und von einer Einstellung, die dem Menschen zugewandt ist, die dem Menschen Fröhlichkeit, Spaß, Fokus, Empathie entgegen bringt und dieses positive Mindset, sich im zweiten Teil des Gastrolops in ein positives Verhalten entwickelt, nämlich das positive Verhalten gegenüber dem Kunden.

Wenn ich zu Hause eine Ehekrise habe oder ich mit meinem Körper unzufrieden bin, mit meiner Ernährung. Wenn ich merke, dass ich vielleicht irgendwie nicht da bin, wo ich sein möchte, in unterschiedlichsten Bereichen des Lebensrades, wirkt sich das natürlich auf mein Mindset, auf meine Geisteshaltung aus und damit auch auf mein positives Verhalten, obwohl der Kunde dafür gar nichts kann.

Also positives Mindset führt zu einem positiven Verhalten und dieses positive Verhalten und das durfte die Dame gestern auch erleben, führt zu einem positiven Feedback. Nämlich ihr gegenüber, dass ich das Telefonat unterbreche, mit ihr in den Austausch gehe und ihr erzähle, was das mit mir gemacht hat, dieser Fokus den sie mir entgegen gebracht hat und den Brief, den sie geschrieben hat.

Ich konnte spüren und in ihren Augen sehen, dass dieses positive Feedback bei ihr ein positives Gefühl ausgelöst hat, was nun den Gastrolop schließt und auch Service 360 schließt, nämlich dieses positive Gefühl sie wiederum darin bestätigt, dass ihr positives Mindset ein ausschlaggebender Punkt ist für ihr positives Verhalten. Das wiederum erzeugt positives Feedback und dieser Kreislauf darf sich immer wieder schließen. Er darf sich immer wieder verstärken, denn ich glaube, wenn man Dir in einem Serviceumfeld mit einem positiven Verhalten entgegen tritt, was durch ein positives Mindset entsteht, Du positives Feedback gibst, ob durch Trinkgeld, durch das was Du sagst, durch das was Dein Körper und Du selbst mit Deiner Aura zum Ausdruck bringst. Und dieser Kreis schließt sich permanent und darf kontinuierlich befeuert werden und es fängt alles an bei dem positiven Mindset.

Wo kannst Du in Deinem Team, in Deinen Projekten, in der Art und Weise, wie Du mit Menschen im beruflichen aber auch im privaten Kontext umgehst, ein positives Verhalten zeigen? Welches hoffentlich auf einem positiven Mindset beruht, welches dann, nämlich das positive Verhalten, wieder das positive Feedback auslöst, welches Dir ein positives Gefühl gibt.

Diese Situationen erleben wir in Projekten und dort leisten wir Dienst, sprich wir sind Dienstleister, ob für unser Unternehmen, was uns angestellt hat oder für den Kunden, für den wir dieses Projekt umsetzen, in dem Team, in dem wir arbeiten, das Team was wir leiten, die Abteilung die wir leiten.
In welchem Kontext Du auch immer eingesetzt bist, dürfen wir immer wieder erleben, dass wir negatives Verhalten haben oder reflektiert bekommen oder adressiert bekommen, was dann von uns, wenn wir nicht gut reflektiert sind, zu einem negativen Feedback führt, was zu einem negativen Gefühl kommt und dann auch möglicherweise ein neues Mindset bei demjenigen der es ausgelöst hat, zur Folge hat.

Sprich, wenn wir diese Schleife durchbrechen, wenn wir da in der Lage sind, entweder durch ein positives Feedback, was wir geben oder durch ein positives Verhalten was wir zeigen, in der Lage sind auch ein positives Gefühl zu erzeugen und damit vielleicht auch das Grund-Mindset, welches ja aus Erfahrungen besteht bei dem Gegenüber zu verändern beziehungsweise zu erzeugen, glaube ich können wir ganz, ganz viel verändern.

Deswegen darfst Du Dir die Frage stellen, mit welchem Antritt bist Du denn gerade in Deinem beruflichen als auch privaten Kontext unterwegs?
Und was darfst Du vielleicht ändern, damit sich dieser Kontext ändert beziehungsweise Dein Mindset sich hin zu einem positiven entwickelt, Dein Verhalten sich dadurch positiv verändert, Du dadurch ein anderes Feedback, nämlich positives Feedback und Resonanz bekommst, als auch das positive Gefühl, was Du bei Deinem Gegenüber erzeugst. Da darfst Du mal drüber nachdenken.

Gestern gab es noch eine ganz spannende Resonanz im Zuge meines Facebook-Posts, die ich auch mit Dir teilen möchte. Da gibt es nämlich the Love Attraction and the Love Vibration, denn einer der Kommentargeber hat es damit in Verbindung gebracht. Die Ausstrahlung, die ich hatte in diesem Moment – energetisch, positiv, eloquent, zielgerichtet, fokussiert mit einem großen Maß an Gefühl und Empathie – , eine Auswirkung hatte auf das Mindset der Dame an der Bar, die dadurch ein positives Verhalten an den Tag gelegt hat, ein positives Feedback bekommen hat und damit ein positives Gefühl.

Wenn da so ein Grummelbär an der Bar gesessen hätte, dem man schon ansieht, dass er schlecht zu sprechen ist, hätte sie möglicherweise keinen Brief geschrieben. Das zumindest die These. Ich gehe aber fest davon aus, dass diese Dame auch ihm solch einen Brief geschrieben hätte.
Zum Abschluss möchte ich Dir noch den Impuls geben, nachzudenken, wie Du gerade unterwegs bist, welches positive Verhalten Du an den Tag legen kannst, wo Du Dein Mindset noch positiver verändern kannst um damit dann auch positives Feedback von anderen Menschen zurück zu bekommen und damit Dich auch besser zu fühlen.

Probiere es direkt aus. Gleich morgen oder wann auch immer. Geh mal auf die Straße, fang einfach mal an zu lächeln, während Du jemand, der Dir entgegen kommt, in die Augen schaust. Du wirst die Resonanz, die Du damit erzeugst, sofort sehen.

Denn was werden die Menschen machen wenn Du sie anlächelst, wenn Du ihnen in die Augen schaust mit einem ehrlichen Lächeln?
Glaub mir, Du wirst in der Lage sein Menschen zu verzaubern und sie dazu veranlassen, dass sie Dir diese Resonanz zurück geben und dass sie zurück lächeln. Das ist Love Attraction, Love Vibration und der Gastrolop ganz einfach erlebbar gemacht, denn durch ein positives Mindset, welches das positive Verhalten, sprich die Lippen zum Lächeln bringt, bei Dir zu einem positiven Feedback führt. Dein Lächeln kommt zurück von dem Gegenüber, was Dir wiederum ein positives Gefühl gibt, dass Du mit einem positiven Mindset und einem positiven Verhalten etwas ausgelöst hast in dem anderen Menschen.

Probiere es aus, hab Spaß damit und genieße das Gefühl, dieses positive Gefühl, wenn Du dieses positive Feedback, sprich das Lächeln, zurück bekommst.

Wenn Du mehr davon erfahren möchtest, wenn Du Lust hast auf mehr, dann komm gerne zu einem unsere Workshops der Project Mastery Academy. Komm gerne zu einem unserer PM-KickOff-Events. Wir haben insgesamt – es ist jetzt Anfang April – noch sieben Stück geplant in diesem Jahr, am 10. und 11. Mai finden jeweils ein PM-KICKOFF statt zu ganz spannenden Themen.

Es geht um die Herangehensweisen, wie Du wirklich hochperformant und effizient Deine Projekte managst beziehungsweise in diesen Projekten agierst. Dort werden wir Design Thinking-Methoden anwenden, im ganz besonderen und anderen Kontext Kanban-Boards und wir werden Arbeit sichtbar machen. Am 11. Mai werden wir die Personal-Brand-Mastery in einem kleinen Kreis simulieren, da geht es um Deinen eigentlichen Kern für das Du stehst und Dein Warum, um Deine Mission und wie Du das in die Sichtbarkeit bekommst mit aller Klarheit, Sicherheit, Substanz, Souveränität und damit mit einem ganz neuen Selbstbewusstsein.
Mit dem Code PODCAST2019, den Du auf der Webseite www.pmkickoff.com einlösen kannst, bekommst Du das Ticket für 95 Euro, inklusive Mehrwertsteuer, anstatt 195 Euro.

In diesem Sinne vielen Dank, dass Du Dir Zeit genommen. Ich freue mich sehr, wenn wir uns beim PM-KICKOFF sehen oder in einem unserer anderen Formate.

Lieben Dank für Dein Vertrauen und auf bald Dein Thorsten.
Shownotes

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