WORUM ES IN DIESER EPISODE GEHT …

In dieser Folge geht es um die Reflexion von Situationen, Phasen und  Zeitpunkten.
Du erhältst Impulse und Tipps, wie Du in der Lage bist, Reflexionen gemeinsam mit anderen zu ermöglichen und durchzuführen, sodass sie wirksam sind.

Du bekommst sechs Perspektiven auf eine Situation, die es Dir ermöglichen noch mehr Erkenntnisse zu sammeln, die dann im Ergebnis mit diesen Erfahrungen, Erkenntnissen und Schlussfolgerungen, noch eine tiefere Transferleistung ermöglichen.

Mithilfe der Struktur der drei spannenden Fragen: „Was ist passiert? Was hast du gelernt und was machst du jetzt damit?“ kannst Du eine sehr wirksame Gesprächsgrundlage finden. Die Fragen im Team „Was ist für uns passiert?, „Was haben wir gelernt und was machen wir denn jetzt damit?“ – ist ein weiterer Aspekt, um bestimmte Situationen zu reflektieren, um daraus Erfahrungen abzuleiten um sie zukünftig zu integrieren.

Am Ende gibt’s noch ein paar Schlüsseltipps, die Dich dabei in diesem Reflexionsprozess unterstützen.

 

 

Ich möchte heute über die Reflexion von Situationen, Phasen und  Zeitpunkten sprechen. Im Projektmanagement würde man sagen Lessons Learned – im Kontext des Coachings würde man es möglicherweise Debriefing nennen.

Ich möchte euch einige Impulse gebe, wie man diese Reflexion ermöglichen und durchführen kann, sodass sie wirksam ist und am Schluss noch ein paar Tipps geben, wie ihr in der Lage seid, das für euch zu ermöglichen.

Im Projektmanagement ist es häufig so, dass wir in den einzelnen Phasen Retrospektiven machen oder Lessons Learned, sprich: Wir schauen zurück auf die Vergangenheit und versuchen daraus zu lernen und die nächsten Phasen zu optimieren beziehungsweise gewinnbringender, wirksamer gestalten zu können. Vielleicht auch produktiver, effizienter, was auch immer da im Einzelnen oben aufliegt.

Die typischen Fragen, die wir in einem Lessons Learned Kontext stellen, sind häufig:
Was ist gut gelaufen? Was ist weniger gut gelaufen? Was wollen wir beibehalten?
Häufig führen diese Fragen zu unterschiedlichen Ergebnissen, die man clustert und wo man versucht Ursachen zu identifizieren. Hier geht es häufig in das dreifache W über, nämlich:
Wer macht was bis wann?

Es geht mir heute darum, euch nochmal neue Impulse zu geben, wie ihr diese Fragestellungen, neben Lessons Learned Workshops, auch im bilateralen Gespräch oder in einer Teamdiskussion, herauszugestalten.

Vielleicht ist dem ein oder dem anderen schon mal die Terminologie der gewaltfreien Kommunikation untergekommen. Diese spielt speziell im Konfliktmanagement eine Rolle. Da, wo zwischenmenschliche Beziehungen zerüttet oder betroffen sind, eingeschränkt, konfliktbehaftet, wie auch immer man das sagen möchte. In dieser Situation wird häufig durch Coaches und durch Mentoren auf die gewaltfreie Kommunikation verwiesen, das heißt, gewaltfrei ohne den Anderen zu verletzen, ohne dem Anderen in einer besonderen, vielleicht auch scharfen Terminologie gegenüberzustehen, ihn wertschätzend zu behandeln, respektvoll zu behandeln.

Viele von euch kennen sicherlich die Situation, dass Emotionen überhand nehmen, ob an einem selber oder an Menschen, an denen man das erlebt hat. In der Natur würde man sagen, ein Moment in dem sich die Faszien zusammenziehen und man nicht mehr in der Lage ist, zu denken, weil das Blut im Zentrum des Körpers gelagert wird durch die Faszienkontraktion, was nämlich dann entsteht, wenn man in dem Kampf- oder im Fluchtmodus ist.

Genau in diesen Situationen ist eben das Blut nicht mehr im Gehirn, sondern fließt in das Zentrum des Körpers, um sehr schnell und impulsiv zu agieren. Und diese Impulsive resultiert aus der Natur aus dem Limbischen heraus. Es wird nicht mehr das Gehirn gefragt werden, um etwas zu tun, sondern dass das Nervensystem. Die Nervenbahnen agieren deutlich schneller, als der Gedankengang zum Hirn und die Reflexion im Hirn, um dann den Impuls rein in die Muskeln zu geben. Der Körper agiert nicht mehr aus der Gedankenwelt heraus, sondern wie wir sagen: aus dem Limbischen heraus.

In der gewaltfreien Kommunikation spielen auch die eben schon genannten drei Ws eine Rolle. Und zwar nicht im Kontext Wahrnehmung, Wirkung, Wunsch, sondern im Kontext der Fragestellungen. Das erste W steht für die Wahrnehmung. Das zweite W steht für die Wirkung und das dritte W steht für den Wunsch.

Im Gesamtkontext würde man sagen:
Was war denn deine besondere Wahrnehmung der Situation?
Was hat das in dir ausgelöst? Was war das für eine Wirkung?
Was würdest du dir von dem Anderen wünschen?

So und jetzt kann man das sehr auch im Privaten probieren. Für die, die von euch Kinder haben, lässt sich das hervorragend ausprobieren. Wenn das Kind irgendetwas Unglückliches macht, ob das jetzt gekleckert hat oder irgendetwas anderes da im Haushalt passiert, reagieren wir doch sehr häufig ein bisschen limbisch, also, aus dem Impuls heraus und sagen: Mensch, jetzt wisch das doch auf. Ich habe dir doch schon zig Mal gesagt, du sollst ordentlich essen.

In der gewaltfreien Kommunikation würde man in solch einer Situation, ich überspitze das jetzt gleich ein bisschen, ganz anders kommunizieren. Nämlich in der Art, dass man sagt: „Ich habe gerade gesehen, dass dir wieder Joghurt vom Löffel gerutscht ist und jetzt ist die  Tischdecke schmutzig und ich würde mir wünschen, dass du in Zukunft ordentlich isst beziehungsweise darauf achtest, dass du dann, wenn du so isst, unter dir vielleicht ein Teller steht.“ Und das mal in einer ganz einfachen Note das Anwenden der gewaltfreien Kommunikation.

Was ist die Wahrnehmung? Was ist daraus entstanden? Was war die Wirkung dessen, was passiert ist und was würde sich der ein oder der andere denn wünschen, was denn passiert?

Das ist eine hervorragende Grundlage da wir mit dieser gewaltfreien Kommunikation eben nicht über Impulse reagieren, sondern ein respektvoller Umgang mit dem Anderen da ist.

Dies kann man in jeder Situation für sich selbst überprüfen, Inwieweit kommuniziere ich gewaltfrei und gibt es eine Situation, die in der Vergangenheit passiert ist, die es zu reflektieren gibt. Also, die drei Ws: Wahrnehmung, Wirkung, Wunsch im Kontext der gewaltfreien Kommunikation neben dem, was ist gut gelaufen? Was ist weniger gut gelaufen? Was wollen wir beibehalten?

3 Fragen: Was ist passiert? Was hast du gelernt? Und was machst du damit?

Eine weitere Form des Debriefings, der Reflexion von bestimmten Situationen setzen wir sehr häufig in unseren Workshops ein, um eine Transferleistung zu ermöglichen von dem Erlebten für dich persönlich beziehungsweise für dein Umfeld, als auch diese Erfahrungen, die man aus den Übungen heraus mitgenommen hat, in einen größeren Kontext zu setzen und dadurch zu stabilisieren beziehungsweise zu integrieren.

In meiner Welt ist das Debriefen einer solchen Übung deutlich wertvoller, als die Übung an sich. Eine Übung im Kontext von Vertrauen bilden, die wir in unseren PM Powerdays machen, ist z.B., dass wir die Menschen bitten, untereinander für einen doch etwas längeren Zeitraum, sich gegenseitig in die Augen schauen. Somit schaffen wir es eine Verbindung zu dem Gegenüber aufzubauen.

Die Übung an sich ist natürlich schon sehr spannend. Nur das, was in solch einer Übung passiert, wird erst danach sichtbar, wenn man diese Übung reflektiert. Diese Herangehensweise an Reflexion ist eine sehr magische und eine sehr wirksame. Hier wird nochmal viel mehr an Wert und Substanz generiert und ermöglicht Erkenntnisse bei den Einzelnen. Bei den PM Powerdays reflektieren wir diese Übung mit vier bis fünf Menschen öffentlich auf der Bühne, nachdem wir natürlich untereinander auch diese Erfahrung geteilt haben. Hier braucht es natürlich jemanden, der Willens ist seine Erfahrungen zu teilen, aber der findet sich meistens immer.

Die erste Frage lautet:
Was ist denn passiert?“

Nun wird vielleicht der eine sagen: Ja, ich habe meinem Gegenüber ziemlich lange in die Augen geschaut und dabei ist mir vielleicht auch eine Träne heruntergelaufen beziehungsweise ich habe irgendwie Wärme gespürt oder was es auch immer ist. Wenn ich jetzt noch tiefer möchte, dann frage ich nochmal nach: Ja und was ist noch passiert?

„Was ist das Learning?“

Mit jeder Frage, die in so einer Form gestellt wird, komme ich tiefer an das eigentliche Erlebnis. Hier kann ich dann mit sehr einfachen Mitteln in die Erfahrungen gehen, die der- oder diejenige gemacht hat. Ich kann dann mit der nächsten Frage darauf hinarbeiten oder hinwirken, was der- oder diejenige daraus gelernt hat?

Häufig kommt dann: Ja, jetzt in dieser Übung, habe ich gelernt, dass es zum Einen schwierig ist, anderen länger in die Augen zu schauen und ich habe möglicherweise auch gelernt, dass es gar nicht so schwierig ist wie gedacht, auch, wenn es sich ungewohnt anfühlt.

„Was machst du mit dem Gelernten?“

Die dritte und letzte Frage würde dahingehen, wie das in den Alltag integriert werden kann. Außerhalb dieses Rahmens und außerhalb dieser entsprechenden Situation.

Der eine oder andere erkennt eine Transferleistung, die wesentlich ist für den Alltag. Das mag hier möglicherweise sein: Ich habe gelernt, dass ich schon länger nicht mehr, Menschen, die mir nahe sind, so intensiv und so lange in die Augen geschaut habe. Ich würde mir für mich wünschen und werde es mir ermöglichen, dass ich vielleicht in den nächsten Tagen mit dem ein oder anderen dort diese Übung mache.
Diese Integration und dieses Ankern der Erfahrungen des Gelernten in den Alltag hinein macht dieses Template so wirkungsvoll und macht aus einer vielleicht banal anmutenden Übung eine sehr wirksame Transferleistung in den Alltag und in das Leben eines jeden Einzelnen.

Wenn Du merkst, dass sich derjenige wohl fühlt, kannst du auch noch die Frage stellen:
Wie hast du dich dabei gefühlt?

Dieses Gefühl so zu isolieren, dass daraus wirklich die Kernemotion nach oben getragen wird, sichtbar gemacht wird und artikuliert wird, ist auch ein magischer Ansatz, der nochmal deutlich mehr Kraft in das Gelernte mit einbringen kann, weil ihr dadurch den Gegenüber, den Menschen in das Gefühl bekommt.

Was mache ich denn damit jetzt in meinem Berufskontext, in meinem Projekt, mit meinem Team, mit meiner Abteilung?

Probiere es einfach mal aus. Speziell dann, wenn ihr vielleicht eine herausfordernde Situation überstanden habt, im Projekt vielleicht durch spezielle Herausforderungen gemeinsam durchgegangen seid.

„Mensch, lasst uns doch mal kurz zusammensetzen und das reflektieren, was da passiert ist.“

…das war mega oder das war nicht so gut oder… und das einfach zum Anlass zu nehmen, zu sagen: Mensch, was ist denn da passiert? Auf die Antworten zu warten, darauf einzugehen, tiefer zu gehen, um dann daraus vielleicht die nächste Frage abzuleiten, was lernen wir denn daraus, um das dann auch mit aufzunehmen, um dann zu fragen: Ja, was machen wir denn jetzt damit mit dem Gelernten? Wie können wir denn ab morgen anders agieren, um das Gelernte soweit zu integrieren und uns, ja, nicht nur bewusst zu machen, sondern es auch in unseren nächsten Tagen, Wochen und vielleicht auch Monaten konstruktiv anzuwenden und umzusetzen.

Fokus: Prozess

Ein weiterer Impuls ist, den Prozess in den Fokus zu setzen. Das ist eine Variante. Ihr schaut euch gar nicht mal die Situation als solches an, sondern schaut mit unterschiedlichen Perspektiven oder Brillen auf diese Situation. Damit meine ich die Reise, den Prozess, den ihr durchschritten habt, um zu einem bestimmten Ergebnis zu kommen, unabhängig davon, ob es gut oder schlecht gewesen ist. Zum Beispiel mit der Frage: Was waren denn die Schritte oder die Herangehensweise, die wir durchschritten haben, die uns zum Erfolg oder zum Misserfolg oder zur Verbesserung geführt haben? Und was war vielleicht unnötig an diesem Prozess?

Fokus: Ziel

Eine weitere Perspektive, ist die des Ziels als solches oder des Ergebnisses als solches. Und zwar mit der Frage: Was war denn überhaupt das eigentliche Ziel, was wir erreichen wollen? Gab es vielleicht ein gemeinsames Verständnis über dieses Ziel? Und dieses Ziel rückblickend soweit zu betrachten, ob es ein Ziel war, was alle verstanden haben, was transparent gewesen ist, was definiert war, was vielleicht auch smart, also spezifisch messbar, erreichbar, ergebnisorientiert und an der Zeit gebunden, – ihr kennt das, das Smart-Prinzip – vielleicht beschrieben war und ob es vielleicht etwas war, was alle an der Stelle verstanden haben.

Fokus: Gruppendynamik

Die dritte Perspektive ist die der Gruppendynamik, die vielleicht während des Prozesses stattgefunden hat und das Verhalten von Menschen, von Mitarbeitern, von Kollegen, die in diesem Prozess involviert gewesen sind, reflektieren. Mit der Frage vielleicht: Wer war denn der Anführer? Wer war der Leader? Wer hat das Ganze moderiert? Wie hast du dich selbst organisiert beziehungsweise hast du Entscheidungen getroffen oder wer hat in dem Team Entscheidungen getroffen? Wer hat denn Dinge organisiert oder wie haben sich die Menschen an der Stelle organisiert?

Das sind alles Impulsfragen, um Gruppendynamiken zu analysieren und zu reflektieren und eine weitere Brille auf eine Situation mit einem gewissen Fokus werfen zu können.

Fokus: Kommunikation

Die vierte Perspektive, ist die der Kommunikation. Das Denken, das Sprechen, das Hören zu reflektieren. Wie war die Kommunikation untereinander? Wer hat was gesagt? Wer hat vielleicht etwas nicht gesagt oder was ist gesagt worden und was ist vielleicht nicht gesagt worden, was du dir gewünscht hättest, dass es mal ausgesprochen worden wäre.

Fokus: Gefühle

Wenn schon eine gewisse Vertrauensbasis im Team ist, könnt ihr die Emotionen und Aktionen, die stattgefunden haben, reflektieren. Das Gefühl, was vielleicht jeder Einzelne in sich getragen hat.
Was hast du gefühlt? Was hat vielleicht der andere gefühlt? Was hat das Team gefühlt? Wie fühlst du dich gerade, rückblickend auf eine Situation, auf einen Prozess, auf ein Ziel, auf das ihr hingearbeitet habt.

Fokus: Erkenntnisse

Die sechste Perspektive sind die takeaways, die learnings, die Erkenntnisse, die Schlussfolgerungen, wie man im Deutschen sagt, die wir ziehen können, um daraus Möglichkeiten zu erarbeiten uns zu verbessern.

Was hast du über dich gelernt? Was für Erfahrungen haben wir durchlebt und was könnten unsere Erfahrungen, die Prozesse und vieles mehr optimieren? Und was sind Maßnahmen, die darauf einzahlen, damit wir in Zukunft besser, wirkungsvoller, sinnvoller agieren, als das vielleicht in dieser Situation, die wir gemeinsam durchlebt haben von statten gegangen ist.

Schlüsseltipps

1. Zuhören

Bei mir gibt es einen Glaubenssatz: Listen to understand and not to reply, den mal ein sehr guter und wirkungsvoller Mentor an mich gerichtet hat. Er hat bei mir beobachtet, dass ich in der Vergangenheit Menschen häufig unterbrochen habe. Ich habe nicht richtig zugehört, und wenn, dann nur um zu antworten beziehungsweise man mir an den Atembewegungen schon ansehen konnte, dass ich jetzt eigentlich etwas sagen will. Der Andere hatte manchmal noch nicht mal eine Frage gestellt, hat noch nicht mal den Satz zu Ende gesprochen oder seinen Gedanken zu Ende gefasst.

Höre zu, um zu verstehen und nicht, um zu antworten!

Dieses Zuhören ist so wichtig, um zwischen den Zeilen zu sehen, um zwischen den Zeilen zu lesen, um alles auch in der Form wahrnehmen und für dich selbst reflektieren zu können.

2. Klappe halten.

Der zweite Tipp ist, einfach mal die Klappe halten, einfach mal den anderen den Raum geben auf eine Frage, die du vielleicht gestellt hast, zu antworten, den Raum zu geben, dass er über das Gesagte und das, was vielleicht noch oben aufliegt, sich Gedanken zu machen, nochmal in sich reinzugehen und nicht gleich bei der ersten Pause, die der- oder diejenige macht, wo du vielleicht bis dahin zugehört hast, dann mit einer schnellen, impulsartigen Reflexion darauf zu reagieren, sondern einfach Ruhe zu halten und diese Ruhe auszuhalten. Gerade dann, wenn du spürst, dass bei dem anderen noch etwas oben aufliegt.

3. Hintergründe erfragen

Das Weitere ist, dass ihr tiefer gehen dürft. Das ist kein stoisches Abarbeiten von Fragen. Und dieses Spüren oder diese Hintergründe zu hinterfragen ermöglicht/ wird ermöglicht durch das Zuhören und durch die Ruhe, denn diese Ruhe, die ihr dem anderen gebt, ermöglicht euch zu reflektieren und eure Gedanken zu sammeln und in euch hineinzuspüren, was ihr jetzt mit den Antworten vielleicht anstellt.

Versucht Hintergründe zu erfragen, versucht tiefer hineinzugehen, zu hinterfragen, weiter zu fragen. Man sagt ja häufig: Frage fünfmal warum, damit du an die Ursache kommst. Und das ist auch kein stoisches fünfmal. Manche sagen, es ist viermal. Manche sagen, es ist siebenmal. Ich sage: Es kommt immer darauf an. Die Frage ist: Wenn du glaubst, dass das die Ursache ist, dann darfst du vielleicht nochmal tiefer gehen, um das zu validieren und dann ist es soweit. Und nicht stoisch fünfmal warum fragen, bis die Antwort dann, aus deiner Perspektive, die eigentliche Ursache ist. Das muss gar nicht sein, weil der der Kunde oder Menti an einer ganz bestimmten Stelle vielleicht falsch abgebogen ist.

4. Sei entspannt

Geh raus aus dem Kopf. Geh rein ins Gefühl. Geh rein ins Herz. Entspanne dich und fühle dich in die Situation und fühle dich in die Menschen hinein, die du durch diese Situation und Fragestellungen bringst.

Zum Abschluss darf ich dir noch mit auf den Weg geben: Das Maßgebliche entsteht dadurch, indem du übst.

Diese Herangehensweisen jetzt hier im Podcast zu hören, ist das Eine. Das Zweite ist: Was machst du denn jetzt damit, nachdem du das hier gelernt hast?

Das Beste ist es gleich nach dem Hören dieses Podcasts anzuwenden. Wenn du im Auto sitzt mit deinem Nachbarn oder mit deiner Nachbarin, genau das jetzt mal durchzuspielen beziehungsweise wenn du vielleicht nach Hause kommst, es an deinen Kindern zu probieren. Kinder sind dankbare Abnehmer einer solchen Herangehensweise, weil sie verübeln normalerweise nicht so viel und sind auch nicht so nachtragend, wie vielleicht der ein oder andere Kollege. Plus, dass sie vielleicht nicht so vorbelastet sind, wie der ein oder andere hier auch unter uns. Also, üben, üben, üben.

Wer das gerne einmal live und in Action erleben möchte, der ist herzlich eingeladen zu einem unserer offenen Formate zu kommen. Entweder unsere Workshops oder mal so zum reinfühlen, wie wir gewisse Formate umsetzen. Da bietet sich immer an zum PM Kickoff zu kommen, was jetzt noch viermal in diesem Jahr stattfinden wird. Und zwar maßgeblich jetzt im September und dann später auch im November nochmal. Das sind Ein-Tages-Formate, die wir hauptsächlich im Rhein-Main Gebiet anbinden und die wir in unterschiedliche, thematische Kontexte setzen.

Schau gerne auf unsere Website: http://pmkickoff.com/ und  nutzt den Code Podcast 2019, um euch einen Rabatt von fünfzig Prozent auf alle Ticketkategorien zu sichern. Und wir freuen uns dann in diesen Formaten euch mit dreißig, vierzig, vielleicht auch fünfzig anderen mal kennenzulernen. Und dort könnt ihr solche Reflexionsmethoden und Reflexionsansätze live erleben.

Sprecht uns, Oliver Buhr und mich, und auch unsere Hosts gerne darauf an, sodass wir da auf den ein oder anderen Aspekt gerne nochmal eingehen.

Danke für deine Aufmerksamkeit!

 

Shownotes

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Photo by Caleb George on Unsplash