WORUM ES IN DIESER EPISODE GEHT …

Welche Entwicklungsstufen eines Projektmanagers oder Teamleiters gibt es? Und wo stehst Du?

In unserer heutigen Podcastfolge beschreibt Torsten sehr gut welche 5 Entwicklungsstufen es aus unserer Sicht im Bereich des Projektmanagements gibt. Unser Modell lässt Dich reflektieren, wo Du vielleicht gerade auf Deiner Entwicklungsstufe stehst. Es ist eine hervorragende Möglichkeit Dein Warum zu skizzieren, Deine Vision zu finden und Wachstumspotentiale zu erkennen.

Wir dürfen sagen, dass wir all diese Entwicklungsstufen, von denen Torsten heute spricht, auch durchlebt haben. Wir wissen genau, wie sich jede Stufe anfühlt.

 

 

Wenn Du vielleicht schon einmal auf einer unserer Veranstaltungen gewesen bist, den PM Kickoff oder den PM Powerdays oder auf einem unserer Intensiv-Workshops warst, dann kennst Du vielleicht dieses Modell. Es beschreibt sehr gut welche Entwicklungsstufen es aus unserer Sicht im Bereich des Projektmanagements gibt. Es lässt Dich reflektieren, wo Du vielleicht gerade auf Deiner Entwicklungsstufe stehst und zum anderen ist es eine hervorragende Möglichkeit unser Warum zu skizzieren, nämlich dass wir Menschen inspirieren und auch teilweise irritieren wollen um einen Micro-Schritt nach vorne zu kommen, beziehungsweise, dass wir willens sind Projektmanager auf das nächste Level zu bringen.

Jetzt fragst Du Dich vielleicht: „Was heißt denn immer dieses nächste Level?“

Wir haben uns eine so genannte Entwicklungstreppe beziehungsweise fünf unterschiedlichen Entwicklungsstufen überlegt, die speziell aus dem Projektmanagement Kontext eine ganz besondere Einstufung und Einschätzung ermöglichen.

Diese fünf Entwicklungsstufen sehen wie folgt aus…

Stell dir vor du hast ein Dreieck und dieses Dreieck teilst du in fünf Elemente, in dem du einfach vier horizontale Striche im gleichen Abstand übereinander malst, sodass dort entsprechende Freiräume entstehen im Kontext eines Dreiecks.

Erste Stufe – Der Ahnungslose.

Folgendes soll nicht wertend klingen, aber auf der untersten Stufe steht der Ahnungslose und dazu möchte ich eine kleine Geschichte erzählen. Ich bin mittlerweile 47 Jahre und vor 30 Jahren bin ich im Kontext von Projektmanagement meine ersten Schritte gegangen und diese ersten Schritte waren im Teil meiner Ausbildung bei der Deutschen Bank zu sehen.

Ich habe 1988 dort mit meiner Lehre begonnen und relativ schnell im Kontext und im Zuge meiner Ausbildung mich in Projekten wieder gefunden. Wie das manchmal in Projekten so ist, weißt Du gar nicht, dass das ein Projekt ist. Weder in dem Alter noch in der Entwicklungsstufe in dem ich mich befunden habe. Du siehst, da arbeiten irgendwelche Leute an irgendetwas und die machen was und sagen dir, was du zu tun hast. Das waren meine ersten Erfahrungen rückblickend 30 Jahre zurück. Den Begriff „Projekt“ kannte ich damals noch überhaupt nicht.

Ich war 17, hatte keinen blassen Schimmer und hab aus welchen Gründen auch immer einen Ausbildungsplatz bei der Deutschen Bank bekommen und hab natürlich gemacht was die mir gesagt haben, weil ich war ja da um zu lernen und mein Ziel war nach zweieinhalb Jahren meine Ausbildung erfolgreich abzuschließen und das Zertifikat Bankkaufmann in den Händen zu halten.

Rückblickend darf ich betrachten, ich war ahnungslos und das ist die unterste Stufe in unserem Entwicklungsmodell. Das sind die Ahnungslosen. Jetzt kann man mal so ein bisschen beschreiben im Kontext von dem Lebensstil den man hat, wie attraktiv man für andere ist und wie es vielleicht der Verdienst verordnet, dass mein Lebensstil damals ja noch gelassen. Ich war jung und hatte keine Ahnung wohin ich wollte und hab so ein bisschen geträumt. Mein Verdienst als Azubi und auch nach meinem erfolgreichen Abschluss, war eher gering.

Wie attraktiv war ich für andere?  Im Kontext von Projektmanagement, überhaupt nicht attraktiv. Auf der anderen Seite war ich ein Helfershelfer, denn ich habe Beamer oder ähnliches von Gebäude A nach B rübergeschleppt, hab irgendwelche Kopien gemacht. Das waren so die Dinge  für die man dann gerne eingesetzt wurde und man war noch formbar. Es war leicht mit mir umzugehen, ich hatte noch keine Ziele, keine Vision.

Die Ahnungslosen sind die, die so in so ein Projekt reingeworfen werden aber keine Ahnung haben von Projektmanagement, die den Begriff Projekt als solches ganz wenig in irgendeiner Form in Verbindung bringen, außer vielleicht den Werbespruch eines großen Baumarkts, die sagen „Mach es zu Deinem Projekt“.

Zweite Stufe – Der Zertifizierte, der Strukturierte.

Dann ist bei mir Folgendes passiert, denn erst im Jahre 2005 habe ich mich von einem Ahnungslosen zu einem Zertifizierten entwickelt oder wie wir es auch nennen zu einem Strukturierten. Denn wenn du zertifiziert wirst, lernst du strukturiert nach einem ganz bestimmten Prozess, mit ganz bestimmten Methoden und Tools, in einer ganz bestimmten Hereinherangehensweise, mit ganz bestimmten Rollen, ein Projekt zu managen.

Dort gibt es Hierarchien, dort gibt es Rollen und es gibt eben einen Prozess, den du durchlebst. Der mag in unterschiedlichen Organisationen ein abgewandelter sein aber im grundsätzlichen folgen Projekte ganz bestimmten Prozessen. Die lernst du und die darfst du pauken und da darfst du richtige Kreuzchen machen an den richtigen Stellen um Deine Zertifizierungen vom Projektmanagement Institut zu bekommen. Oder Du lässt Dich Prince2 Foundation zertifizieren oder bei der GPM wo es dann auch unterschiedliche Zertifizierungslevel gibt.

Da darfst Du die richtigen Antworten auf die richtigen Fragen finden, weil Du sonst Dein Zertifikat nicht bekommst. Du lernst also einen Prozess. Aber das was Du nicht hast, ist eine kontextsensitive Transferleistung. Sprich, Du weißt gar nicht, in welcher Situation, in welchem Moment, mit welchen Menschen, in welchem Rahmen, Du das Richtige einsetzen darfst, um es dann zu moderieren und die Menschen durch den Prozess zu führen, um das für diesen Moment, in dieser Situation, mit den richtigen Menschen ein ganz besonderes und das richtige Ergebnis zu erreichen.
Das weißt du da alles nicht, weil du diesen Kontext nicht kennst. Du bist bewusst in deiner Handlung aber unbewusst in deiner Kenntnis, dessen in welchem Kontext Du das einsetzt.

Auch hier wieder die drei Elemente Lebensstil, Verdienst und Attraktivität. Im Lebensstil bist Du möglicherweise im Kontext der Sicherheit, sprich Du bist sicherheitsbewusst, du gehst den wirklichen Schritt von einem Schritt zum nächsten, du liebst Struktur, vielleicht Prozesse und auch Hierarchie in der du dich gut einsortieren kannst und dieser Lebensstil, speziell im Arbeitsumfeld und Projektmanagement-Umfeld ist dann einer, den du Dir dort zu eigen machst.

Zum Thema Verdienst – der ist eher gering beziehungsweise mittelmäßig und das war bei mir zu dieser Zeit auch noch so. Ich war zu dieser Zeit gerade mal selbstständig aber das zu in Anführungszeichen Tagessätzen die ja kein Vergleich waren zu vielen anderen, die ähnliche Aktivitäten gemacht haben.

Nun zum Punkt Attraktivität – Ich glaube, dass die Attraktivität sehr hoch ist, weil Zertifizierungen immer noch einen großen Sog haben. Auf der anderen Seite bist du vergleichbar. Speziell für diejenigen, die ihre Zertifizierung in die Signatur schreiben und auf ihre Visitenkarte.

Du wirst vergleichbar, weil nämlich der, der dort den PMP drauf hat ist im Level geringer einzuschätzen als derjenige, der die Programmmanagement-Zertifizierung der PMI hat. Und Vergleichbarkeit führt dazu, dass auch dein Tagessatz oder dein Gehalt entsprechend verglichen wird. Denn derjeniger, der mehr Zertifikate hat oder höherwertige Zertifikate bekommt auch möglicherweise mehr Geld.

Du bettest Dich natürlich als Strukturierter sehr gut in Hierarchien ein. Du bist gefolgsam, Du dienst in vielerlei Hinsicht – auch wenn du vielleicht nicht das Bewusstsein hast, dass du dienst aber unbewusst tust Du genau das, denn Du bist ja eingebettet in Hierarchien und wirst geführt von anderen Menschen beziehungsweise führst Dein Projekt damit es anderen Menschen genügt.

Ein Strukturierter ist vielleicht auch dankbar für Vorgaben und für Führung, dankbar dafür, dass er gesagt bekommt was zu tun ist, speziell dann, wenn es mal kritisch wird oder wenn derjenige oder diejenige unsicher wird und dann jemand da ist der ihm oder ihr den Weg weist von dem er vielleicht abgewichen ist.

Dritte Stufe – Der Manager.

Die Entwicklungsstufe drei folgt dann wenn Du zu einem Manager wirst. Ein Manager ist jemand der Projekte managed und der nicht nur in der Struktur arbeitet, sondern den gewissen Kontext mit reinbringt aber anderen sagt, was sie zu tun haben und welchen Schritt sie als nächstes machen sollen. Er ist jemand, der dieses Führungsgen in sich hat.

Dieser Projektmanager, wie der Name ja schon sagt, managed das Projekt. In unserer Welt ist er gerade mal die dritte Stufe in der Entwicklung im Kontext von Projekten beziehungsweise von Teams. Besonders in Bezug auf  Teams gibt es da noch zwei Entwicklungsstufen obendrauf.

Wie ist der Lebensstil eines solchen Managers?

So wie ich sie kennengelernt habe, haben sie viel Stress und Druck. Sie arbeiten unheimlich viel, sind Burn-Out gefährdet und sind natürlich immer noch in der Hierarchie eingebettet und wollen natürlich Strahlen. Von Erfüllung, also das was ihnen der Job wirklich bringt, nämlich neben dem Geld diese Erfüllung zu spüren, davon sind Sie noch weit weg beziehungsweise spüren diese eher weniger. Der Verdienst eines Managers ist schon relativ gut, zumindest glaubt er das. Er vergleicht sich aber noch häufig mit anderen, gerade was den Verdienst angeht. Auch im Kontext der Projekte vergleicht man sich häufig, ob das Projekt jetzt größer ist als das des Kollegen und ob das mehr Mitarbeiter hat, ob dort ein größeres Budget ist.

Wie attraktiv ist er für andere? Der Manager will Strahlen und das macht es manchmal nicht so leicht für sein Team, denn er macht sich die Ergebnisse anderer zu eigen, beziehungsweise ist er derjenige, der auf die Bühne geht, um die Ergebnisse seines Projektteams zu reflektieren und zu präsentieren und möchte sich dafür die Anerkennung einheimsen.

Ich darf sagen, dass ich all diese Entwicklungsstufen von denen ich heute spreche auch alle durchlebt habe und ich weiß genau wie das ist, bis mir mal jemand Licht ans Fahrrad gemacht hat gesagt hat: „Lass doch mal Dein Teamstrahlen“.

Das war für mich damals so unmöglich, weil ich dachte, ich will doch weiterkommen, ich bin doch derjenige, der hier den Rahmen macht und der das ganze führt und managed und wieso soll da jetzt das Team die Ergebnisse präsentieren… Ich bin doch derjenige der hier vorne stehen will.

Das ist der Projektmanager und der strebt natürlich Zielen hinterher ohne die richtigen Mittel zu haben, weil er in dieser Bewusstseinsstufe noch nicht die Möglichkeit hat. Er hat zwar eine relativ gut gefüllte Toolbox aber da sind die klassischen Dinge drin, die halt gemäß der entsprechenden Prozessschritte oder Strukturen eingesetzt werden.

Vierte Stufe – Der Leader.

Die Entwicklungsstufe Nummer vier ist der so genannte Leader.  Das ist derjenige, der nicht sagt wie es zu geschehen hat, sondern der Menschen vom Ziel erzählt, der Menschen inspiriert das Ziel zu sehen und das Ziel zu führen und dann danach hin zu streben. Er ist derjenige, der voranschreitet. Du kennst vielleicht den Satz „Follow the Leader“. Folge der Führungsperson, die sich durch den Dschungel kämpft um den Pfad zu schlagen in dem man sein Team folgen darf und auf diese Insel zusegelt, gemeinsam mit dem Team und alles dafür tut damit das Team die Möglichkeiten bekommt, dann auf dieses Ziel zuzusegeln beziehungsweise es führt und den Rahmen hält dahin zu gehen.

Das mit dem Rahmen ist eine gewisse Sache, da sage ich gleich noch was dazu. Der Leader ist eher derjenige, der Dinge bereitstellst, der den Menschen die Division und das Ziel zeigt und davon erzählt und dann auch sehr gerne noch voranschreitet.

Er ist jemand, der vernetzt denkt und in der Karriere schon relativ weit fortgeschritten ist beziehungsweise noch weiter nach vorne will. Er stellt aber das Team vor sich und lässt das Team strahlen und gibt dem Team die Bühne die Ergebnisse zu reflektieren und zu präsentieren und somit auch die Anerkennung für die erreichten Ergebnisse einzuheimsen.

Der Verdienst ist dem Leader weniger wichtig als dem Manager, aber dennoch strebt er danach. Aber er ist nicht derjenige, der vergleicht, weil er sich über seine Wirkung schon deutlich bewusster ist als der Manager, denn die Erfüllung die er erfährt wenn er sieht wie das Team vorne steht, wie das Team ermöglicht hat die Vision zu erreichen, beziehungsweise das Team dann auch die Ergebnisse präsentiert sichtbar macht und dafür Lob und Anerkennung bekommt.

Das ist das was den Leader antreibt und was ihn erfüllt und somit schon mal eine maßgebliche wesentliche Komponente ist die neben dem Geld eine Wichtigkeit in seinem Leben hat.

Er versteht sich natürlich auch als Vorbild und Coach, auch mit dem Ziel der Anerkennung. Dieses Coaching ist ein Aspekt, den man sich als Leader anfängt zu eigen zu machen. Die Manager haben doch kein Interesse an dem Coaching, beziehungsweise nehmen gar nicht wahr, dass sie Coach beziehungsweise, dass sie Vorbild sind, sondern sind mit diesem Bewusstsein noch nicht soweit.

Wenn du beispielsweise mit einem Projektmanager über Ziele und Visionen sprichst, dann fällt es ihm schon mal schwer überhaupt den Begriff Vision richtig einzusortieren und wenn Du dann vielleicht, nachdem die Vision etwas greifbarer geworden ist, mit dem Impuls kommst, dass er vielleicht sich die Coaching-Ausbildung zugänglich macht, dass er dann mit Kopfschütteln drauf antwortet und sagt, das passt überhaupt nicht ins Projektmanagement. Das ist doch hier das harte, stringente, strukturierte Vorgehen… wieso muss ich denn da Coachings und so esoterischen Kram machen…sowas Weiches mache ich nicht.

Der Leader hat sich das schon viel zugänglicher gemacht. Der Leader versteht, dass Menschen zu begleiten und zu befähigen ein ganz wesentlicher Aspekt und Erfolgsfaktor ist, Menschen zu entwickeln und ein Projekt zum Ziel zu führen. Der Projektmanager hingegen tauscht Leute aus, wenn Menschen in ihrem Projekt nicht funktionieren, weil er sich die Zeit gar nicht nehmen will Menschen zu befähigen oder zu entwickeln und als Coach zu begleiten. Ihm ist das Projektziel wichtig.

Das Ziel der Anerkennung hat auch ein Leader, nicht ganz so aus geprägt wie der Manager, weil die Anerkennung automatisch kommt, wenn er sieht, wie das Teammitglied seine Ergebnisse präsentiert und den Erfolg bekommt. Das erfüllt den Leader, denn er weiß genau, dass das natürlich auch mit ihm in Verbindung gebracht wird und das auch einmal ein Teil dieser Anerkennung auf ihn ausstrahlt.

Fünfte Stufe – Der Host.

Die höchste Stufe ist ein Begriff, den der ein oder andere vielleicht schon mal bei uns gehört hat, der auch für einige erklärungsbedürftig ist und auch das ist eine Frage der Entwicklungsstufe, denn in unserem Model musst du und darfst du durch die Entwicklungsstufen durch und darfst diese Erfahrungen machen, um dann die übernächste Stufe zu erreichen. Also direkt von einem Strukturierten, Zertifizierten zu einem Leader zu werden, ist nahezu unmöglich.

Du darfst durch das Managersein durchgehen um überhaupt mal dieses diese Strukturen, die du gelernt hast, zur Anwendung zu bringen und zu lernen und zu verstehen, was es heißt dort auch Fehler zu machen. Bevor du dann jemand wirst wie der Leader, der anfängt loszulassen, der seinem Team den Raum gibt, der die Gelassenheit entwickelt ein Team zu entwickeln und sich auf das Team zu verlassen. Und dazu musst du die Erfahrungen eines Managers gemacht haben um dann in die Entwicklungsstufe des Leaders hinein zu gehen. Gleichzeitig ist es wichtig Leader zu sein, loszulassen, zu coachen, dem Team den Vorrang zu geben und trotzdem noch voran zu gehen bevor du dann die fünfte Entwicklungsstufe erreichen kannst beziehungsweise da mal reinfühlst.

Das ist in unserem Sprachgebrauch die Entwicklungsstufe des HOST.

In unserem Modell ist das derjenige, der nicht vorangeht, der auch von der Insel erzählt aber nicht die Materialien und das was gebraucht wird zu Verfügung stellt, sondern noch viel größer und viel umfangreicher denkt. Er schafft dem Team und den Menschen einen Rahmen und hält diesen Rahmen, damit die Menschen, die in diesem Rahmen agieren erfolgreich sein können.

Das heißt, er ist nicht mehr der, der sich zuerst von der Hauswand abseilt und sich alle anderen hinterher seilen sollen, sondern es ist derjenige, der dafür sorgt, dass die richtigen Menschen dabei sind, die richtigen Materialien da sind und zugänglich gemacht werden und das das Team selbst in der Lage ist diesen Schritt zu gehen ohne dass sie jemandem folgen müssen und erfolgreich sein können.

Er schafft den Rahmen, in dem andere erfolgreich sind. Es ist jemand, der sehr ausgeglichen ist, der in seinem Lebensmodell gar nicht mehr arbeitet, weil er seine Erfüllung das ist was ihn antreibt, die Leidenschaft in sich erkannt hat und mit sich selbst im Reinen ist. Er hat ein ausgeglichenes Lebensrad oder zumindest es sein Ziel ist, alle wesentlichen Elemente des Lebens sehr auszugleichen. Ob das der Sport ist, die Ernährung und die Freunde im Umfeld. Auch Spiritualität ist sicherlich etwas, was der Host sich zugänglich macht. Er hat seine Finanzen in Ordnung, spielt in der Familie eine maßgebliche Rolle, die ihn erfüllt und natürlich auch in der Partnerschaft ist er der Partner, der seine Partnerin oder seinen Partner entsprechend würdigt, sieht und schätzt und dort eine passionierte leidenschaftliche Partnerschaft in der Lage ist und willens ist zu führen.

Er ist sich natürlich auch seiner Talent, seiner Stärken und seiner Substanz bewusst und weiß genau wann er wie was zum Einsatz bringen kann, er bringt sich häufig aus der Komfortzone um natürlich neue Talent in sich zu entdecken beziehungsweise kennt die Wege, um aus Talenten wirkliche Stärken zu entwickeln und diese Stärken zu unterschiedlichen Zeitpunkten, an den richtigen Orten dann auch zum Einsatz zu bringen.

Er weiß natürlich um seine Erfolge aus der Vergangenheit und die Erfolge, die erreicht hat. Er weiß, dass alles in einen Kontext zu bringen, wo er nun etwas zurückgeben kann.
Du triffst Hosts häufig auch an der Universität als Gastprofessur an, als Redner, als Menschen, die etwas zurückgeben wollen zur jungen Generation beziehungsweise zu den Menschen, die noch in anderen Bewusstseinsleveln unterwegs sind, um sie eben anzutreiben, zu triggern, ihnen einen Rahmen und die Elemente an die Hand zu geben, damit auch Sie auf die nächste Stufe gehen können.

Er ist sich durchaus bewusst, dass er zu früheren Zeiten mal auf Schultern gestanden hat, auf Schultern von Giganten, dass er natürlich auch von vielen Menschen gelernt hat. Er hat sich natürlich auch Coaches, Trainer und Lehrer ermöglicht hat, die ihn oder sie weiter gebracht haben. Und er weiß genau, dass er nun jemand sein kann und sein will, auf dessen Schultern andere in Zukunft stehen dürfen und sich daran erinnern, was er oder sie Ihnen vermittelt hat, denn es ist nun an der Zeit das umzudrehen.

Der Verdienst ist ihm weniger wichtig, er weiß, dass er Geld zum Leben braucht und er sicherlich nicht von Luft und Liebe leben kann. Die Wichtigkeit des Geldes ist hier eine andere, denn Geld investiert er häufig in Elemente, die seine Erfüllung und seine Berufung und seine Leidenschaft beleben, erleben lassen und auch befeuern. Und er darf sich auch ein bisschen wundern und tut es auch, dass – obschon er nicht im Geld nachstrebt – das Geld trotzdem zu ihm kommt.

Es gibt diesen einen Leitsatz „If you love what you do, the money will follow.“

Das ganze ein bisschen kurz gesprungen, weil nur das zu tun, was man liebt ist das eine. Du darfst auch die Substanz entwickeln und Stärken entwickeln, die das Ganze wirksam erlebbar und belebbar machen. Und wenn du dazu in der Lage bist, auch mit der Reflektionen deiner Talente, Deiner Stärken, der bisherigen Erfolge, deiner Leidenschaft, Dir über Deine Erfüllung bewusst bist, dann ist es so, das das Geld automatisch kommt. Du kannst also gar nicht verhindern, dass es da ist.

Beim Punkt Attraktivität darf man einen Host durchaus als jemanden sehen, der sich als Vorbild versteht, ohne es nach vorne zu stellen, ohne sich so wichtig zu nehmen. Es ist jemand, der sich durchaus seiner Vorbildrolle bewusst ist und im Gegensatz zum Leader, sich diese Vorbildrolle auch zu eigen macht. Im Gegensatz zum Leader, wo doch manchmal noch alte Verhaltensmuster wiederkommen und dann noch mal so der Manager durchdringt.

Der Leader versteht sich weniger als Coach, sondern eher als Mentor, also als jemand der Menschen begleitet und es sich zum Ziel gemacht hat, Menschen erfolgreich werden zu lassen,  dadurch dass er zu unterschiedlichsten Zeiten, mit den richtigen Hinweisen und Impulsen, den richtigen Impuls geben kann, damit der Menti, also jemand der durch ihn begleitet wird, den nächsten Schritt und auch vielleicht dann da an der ein oder anderen Stelle schon das nächste Level erreichen kann.

Das sind unsere fünf Entwicklungsstufen und unabhängig davon wo jemand steht oder wo du jetzt stehst, ist es unser Ziel, die Menschen auf das nächste Level zu bringen, den nächsten Mikroschritt nach vorne zu bringen, unabhängig davon ob vor unsAein ahnungsloser steht oder ein Host.

Denn auch ein Host weiß, dass er sich kontinuierlich weiter entwickeln darf und muss, denn der  Rückfall immer wieder ein Risiko darstellt und speziell dann wenn man sich mit Menschen umgibt – und das ist bei Hosts nun auch der Fall weil davon gibt’s nicht so viele – man zu den Menschen wird mit denen man sich umgibt und die Verhaltensweisen und Muster und Glaubenssätze und Werte anfängt zu übernehmen und das natürlich die Gefahr ist, dass man vom Host auch wieder in die unteren Level abdriftet. Aber dadurch, dass man schon im Host war oder ist darf man sich das immer wieder vor Augen führen und dann ist es ein Leichtes auch dieses Bewusstseinlevel entsprechen zu halten.

Diese Bewusstseinlevel-Struktur ist eine ganz spannende, denn es gibt jedem die Möglichkeit sich da mal einzuwerten. Zu schauen, was ist denn das, wo ich mich da sehe. Hab ich gerade eine Zertifizierung gemacht und fange ich jetzt an zu managen oder bin ich schon durch das managen durch und fang jetzt an ein Leader zu werden, jemand der anderen visionäre Kraft gibt, selbst Visionen hat und anderen in der Lage ist davon zu erzählen, sie zu inspirieren auch ihre Vision zu finden.

Das macht es natürlich möglich auch für sich ein Ziel zu erarbeiten und zu finden, was denn das nächste Level sein kann und was vielleicht die nächsten Microschritte sind, die dann auch du nach vorne gehen kannst.

Jetzt darfst Du Dich fragen, wo befindest du dich denn auf der Treppe und was sind deine nächsten Entwicklungsschritte um dich weiter nach vorne zu bringen und vielleicht sogar auf die nächste Stufe zu heben?

Wenn du das herausfinden möchtest, wenn du da mal tiefer eintauchen möchtest oder vielleicht Dir die Impulse zugänglich machen möchtest, die dich die nächsten Mikroschritte nach vorne bringt, dann komm doch zu einer unserer offenen Veranstaltungen.

Was ich dir ans Herz legen möchte ist sicherlich das PM KICKOFF –  unserer 1-tägige Veranstaltung, die wir dieses Jahr jetzt 2019 ins Leben gerufen haben und wir immer wieder unter unterschiedlichen Kontexten und Themen stellen. In diesem Jahr findet das PM KICKOFF acht mal statt und aktuell liegen noch fünf vor uns.

Das nächste Mal, am 28. Juni, geht es um das Thema „Team“. Wir werden unterschiedlichste Elemente vermitteln, wie du aus einem Team von außergewöhnlichen ein außergewöhnliches Team schmiedest und die fünf wesentlichen Elemente demaskieren, die dafür den Rahmen schaffen.

Egal auf welche Entwicklungsstufe Du stehst, ich bin sicher auch da wirst Du den ein oder anderen Impuls mitnehmen um Dich einen Mikroschritt nach vorne zu bringen.

Nach der Sommerpause im September und dann später auch im Oktober und November gibt es weitere PM KICKOFF-Formate. Am 29. und 30. November unser Leuchtturm-Format, die PM POWERDAYS zwei Tage Energiekraft und voller Fokus für Projektmanager und andere die sich im Kontext von Teams bewegen und auch dort ihr nächstes Level erreichen möchten.

Mit dem Code PODCAST2019 kannst du Dir ein Ticket zu einem 50-prozentigen Preisnachlass ermöglichen und zugänglich machen. Normalerweise kostet das Ticket 195 € – mit diesem Code zahlst du 97,50 EUR  für einen Tag voller Inspirationen und Impulse.

Wir freuen uns sehr, Dich auf der einen oder anderen Veranstaltung wieder zu sehen, über Feedback und hoffen, dass Du hier das ein oder andere mitnehmen konntest.

Bis bald, Dein Torsten

 

Shownotes

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Photo by Austin Distel on Unsplash