#003 – Visionen, die größer sind als Du selbst

2019-02-14T10:08:42+00:009. Februar 2019|

WORUM ES IN DIESER EPISODE GEHT …

Hast Du eine Vision, die Du erreichen möchtest? Eine Geschichte, die Du erzählen möchtest? Oder bist Du noch auf der Suche? Ich möchte mit Dir eine Erkenntnis teilen, die ich durch eine Reise im vergangenen Jahr erfahren durfte. Ich möchte Dir Impulse geben und mit Dir meine 5 Prinzipien teilen, die Dich Deiner Vision Stück für Stück näher bringen.

Ich möchte Dich dazu inspirieren,
…die Geschichte hinter der Geschichte zu entdecken.
…Dir Deine Vision zu eigen zumachen und Dich zu committen.
…Dich mit Deiner Vision zu identifizieren und an Dich zu glauben
…trotz Risiken weiterzumachen und daran zu lernen
…anderen Menschen und Projekten zu helfen, ihre Vision zu erreichen.

Diese 5 Prinzipien sind der Schlüssel zum Erfolg. Sie haben mich auf meinem Weg immer wieder begleitet. Sie haben transparent gemacht, was es überhaupt war, was mich in die Lage versetzt hat, diese Herausforderung anzunehmen.

Alle wichtigen Links findest Du am Ende der Seite in den Shownotes.

Wie viele von euch haben Visionen, die sie gerne erreichen möchten oder hätten gern eine Vision, die sie sich gerne zu eigen machen möchten?

In dieser Folge dreht sich alles um Visionen. Visionen, die wir erreichen können. Eines meiner Herzensthemen. Dazu möchte ich gerne eine der Schlüsselgeschichten aus dem letzten Jahr mit euch teilen. Dazu meine ganz persönliche Frage an euch: Wie viele von euch haben Visionen, die sie gerne erreichen möchten oder hätten gern eine Vision, die sie sich gerne zu eigen machen möchten? Da dürft ihr mal drüber nachdenken. In diesem Podcast werdet ihr Impulse und Hinweise bekommen, wie ihr in der Lage seid eure Visionen zu erreichen, beziehungsweise Visionen euch zu eigen zu machen.

Was ist denn die Geschichte hinter dieser Geschichte?

Letztes Jahr am 29. September geschah es. Dort habe ich die Ziellinie überquert, eines der härtesten Ultra Läufe der Welt. Der Grand to Grand Ultra. Die die mich kennen, haben das auch sicherlich auf dem einen oder anderen Kanal verfolgt. Diese Herausforderung war eine, die ich vor anderthalb Jahren gemeinsam mit Denis Tomczak zu eigen gemacht habe. Wir hatten eine Vision, die größer war als wir selbst. Im Juni 2017 waren wir gemeinsam in Oberstdorf und sind dort um den relativen kleinen Berg rumgerannt. Und während wir da so rumgelaufen sind, haben wir gesagt: Mensch, fühlt sich ziemlich geil an so zu zweit. Sodass wir uns die Frage gestellt haben, ob wir nicht was Größeres machen wollen? Und dann habe ich zum Denis gesagt: Mensch, da ist noch etwas auf meinen Visionboard. Das ist schon seit einigen Jahren da drauf und sozusagen auch ein Versuch, der dann gescheitert ist, liegt da schon in der Historie. Und ich hätte richtig Bock, das gemeinsam mit dir zu machen.
Wir haben uns diese Vision zu eigen gemacht. Wir haben uns Committed. Wir sind nach draußen gegangen mit dieser Idee und sind dadurch in die Situation gekommen, dass wir diese Vision auch erreichen durften und erreichen sollten. Ja, und dann begann eine anderthalbjährige Reise, die uns dazu gebracht hat, gemeinsam am 29. September 2018 die Ziellinie an der Grand Staircase, am Bryce Canyon in Amerika, im Westen von Amerika, zu überqueren.
Diese Reise hat bei mir etwas ausgelöst und diverseste Erfahrungen, die damit verbunden sind, ermöglicht. Sowohl von der Vision, als auch dann die anderthalb Jahre bis zum Überqueren der Ziellinie, wo mich dann auch noch wunderbarerweise – um einen ganz magischen Moment zu kreieren – meine Familie in den Arm genommen hat. Dies möchte ich gerne mit euch teilen. Denn für mich ist das der Kern unseres Wirkens und der Kern dessen, was im Leben möglich ist. Und ich nenne fünf Prinzipien mit denen du in der Lage bist, jegliche deiner Ziele, beziehungsweise deiner Visionen zu erreichen und dir darüber auch Gedanken zu machen: Was ist denn die Geschichte hinter dieser Geschichte? Denn, es geht nicht da nur da drum, unsere Ziele zu erreichen, unsere Visionen zu erreichen. Sondern es geht auch darum, zumindest in meiner Welt und in meinem Leben, andere Menschen zu inspirieren und andere Menschen zu ermutigen, sich selbst Visionen zu kreieren, Ziele zu setzen und dann in der Lage sein, auch diese zu erreichen. Ja, ich habe das alles auch in einem E-Book zusammengefasst. Das könnt ihr euch runterladen, völlig kostenlos auf www.torstenkoerting.com/g2g.

Was ist genau passiert?

Was waren die Schlüsselerlebnisse, die dazu geführt haben, dass ich mir diese fünf Prinzipien zu eigen gemacht habe? Vielleicht ganz kurz im Schnelldurchlauf, bevor ich da noch mal ein bisschen tiefer einsteige. Am Anfang kreierst du eine Vision. Du machst dir ein Ziel, du visionierst das, du stellst dir ein Ziel vor, was du gerne erreichen möchtest. Ob das der neue Job ist, ob das vielleicht ein neuer Partner oder der Partner oder die Partnerin sein darf. Vielleicht ist es ein neues Auto, was du dir wünscht. Oder einfach nur eine neue Herausforderung im sportlichen oder in anderen Bereichen des Lebensrades. Und wir wissen, dass es durchaus manchmal herausfordernd ist, sich solche Visionen zu kreieren beziehungsweise, sich zu eigen zu machen. Weil diese Visionen anfangs größer scheinen, als man selbst. Und Visionen dürfen größer sein als man selbst. Visionen sollten sogar größer sein als man selbst. Denn, wenn du dich dann auf den Weg begibst, diese Vision zu erreichen, wirst du zu einem Menschen, der in der Lage ist, diese Vision auch umzusetzen und deine Ziele zu erreichen. Und das macht dich zu einer größeren, zu einer vollkommeneren Person. Somit bist du angetrieben durch diese Vision, die größer ist als du selbst, selbst zu wachsen, aus deinen Komfortzonen zu gehen, vielleicht neue Talente zu entdecken, neue Stärken zu entdecken, beziehungsweise auszubauen. Und dann mit dieser gesamten Kombination deiner Leidenschaft, deiner Talente, deiner Stärken zu dem Menschen zu werden, der in der Lage ist, diese Vision zu erreichen. Und auf dem Weg dorthin, kann es durchaus passieren, dass Risiken eintreten, beziehungsweise, sich Dinge abzeichnen am Horizont, die nicht so toll sind auf dem Weg dorthin. Und da darfst du dir überlegen: Breche ich jetzt ab? Höre ich auf? Oder drücke ich durch und bin ich in der Lage, durch diese Unwegsamkeit hindurchzugehen und die Unsicherheiten, die Risiken, die auf dem Weg passieren und die kleinen Stürme, die kleinen Rückschritte, die wir alle haben werden auf dem Weg, dich davon abbringen zu lassen oder weiter durchzudrücken?

Dann, natürlich, kommt der große Tag, wie bei mir der 29. September, wo du dann in der Lage bist, vielleicht diese Vision zu erreichen und in unserem Fall dann die Ziellinie zu überqueren. 1,5 Jahre wachsen und lernen und auf diese Vision zuzustreben, dann dieser Kraft, in dieser Macht wirklich eintreten zu lassen.

Das waren jetzt schon vier Schritte: die Vision, die Vision sich zu eigen zu machen, dich auf den Weg begeben, zu der Person werden, die in der Lage ist, diese Vision zu erreichen, den Unwägbarkeiten, den Risiken nicht nur aus dem Weg zu gehen, sondern sie aufzunehmen, anzunehmen und dir bewusst zu machen, dass diese Risiken eintreten können, um dann das Ziel zu erreichen.
Diese vier Schritte sind sicherlich ein wesentlicher Kern. Nur für mich ist der fünfte Schritt einer der Wesentlichen. Nämlich, dass du in der Lage bist, willens bist und dich auf den Weg begibst, anderen Menschen zu helfen, andere Menschen zu inspirieren, ihre Vision zu erreichen. Sodass sei somit ihre Ziele und ihre Möglichkeiten weiter ausbauen und in der Lage sind, ihre persönlichen Schritte zu gehen.
Auf dieser Mission befinde ich mich gerade. Das war sicherlich einer der Antriebe, die mich in die Lage versetzt haben, diesen Schritt zu gehen und die mich auch an bestimmten Unwägbarkeiten in die Kraft gebracht haben, durchzudrücken, damit ich in der Lage bin, mit dieser Geschichte – nämlich von dem Kreieren der Vision, über das Wachsen und lernen, das durchdrücken durch die Risiken – dann das Ziel zu erreichen.

Was möchte ich mit meiner Geschichte erreichen?

Ich möchte mit dieser Geschichte in der Lage sein, andere Menschen zu inspirieren und sich auf ihren Weg zu machen, beziehungsweise, mir persönlich vielleicht weitere Ziele zu setzen, die dann auch wieder größer scheinen oder sogar größer sind, als ich selber. Die 5 Prinzipien – von der Vision, über das Vorbereiten, das Durchdrücken, das Erreichen und feiern der Ziele, bis hin zum Inspirieren anderer Menschen – die haben mich dann doch immer wieder auf diesem Weg begleitet und haben das transparent gemacht, was es überhaupt war, was mich in die Lage versetzt hat, diese Herausforderung nicht nur mir vorzustellen, sondern sie auch anzunehmen. Und das ist das, was ich mit euch teilen möchte. Und wozu ich euch inspirieren möchte, wo ich euch auch triggern möchte, euch auf euren eigenen persönlichen Weg zu machen.

Was hat mich inspiriert?

Die Vision war sicherlich das Große, das Starke, was uns dann im Juni 2017 angetrieben hat. Dieses gemeinsame Ziel, auf das wir uns vorbereitet haben, auf das wir hingestrebt haben. Aber zuerst, welches wir uns in unserem inneren Auge vorgestellt haben. Als ich das mit Denis geteilt habe, als wir dort um den Berg gelaufen sind, habe ich zu ihm gesagt: Mensch, das Ding, du glaubst es gar nicht, das hängt seit drei, vier Jahren an meinem Visionboard. Gedanklich stehe ich an dieser Startlinie am Grand Canyon. Ihr müsst euch das vorstellen. Du stehst am North Rim, am nördlichen Teil des Grand Canyon. Eine 1.600, 1.700 Meter tiefe Schlucht und du stehst da am Rand, kannst bis auf den Colorado River runterschauen. Und hundert Meter von dir entfernt ist die Startlinie. Und da gibt es hunderte von Bildern im Internet, die man sich ausdrucken kann, die du dir an die Wand hängen kannst, die du dir im inneren Auge immer wieder vorstellen kannst. Es gibt wunderbare Trailer im Internet, die du verinnerlichen darfst und die so wahnsinnig wunderbare Bilder beinhalten, die mich damals inspiriert haben, überhaupt mir dieses Ziel zu beginnen vorzustellen. Diese Vision war dann etwas, was wir uns zu eigen gemacht haben. Dieses Bild, nachdem ich dann Denis die Videos gezeigt habe, dieses Bild wirklich zu verinnerlichen, dieses Bild nicht nur im inneren Auge permanent vorzustellen, sondern auch nach außen hin zu bestätigen. Wir haben dann abends noch auf Facebook ein Bild gepostet: So, liebe Leute, das ist unser neues Ziel. Am 23. September 2018 werden wir dort an der Startlinie stehen. Dieses sich zu eigen machen, diese innere Kraft der Suggestopädie, des inneren Vorstellens, des permanenten Repetierens der Vorstellung ist so eine unglaubliche Kraft, die kombiniert mit dem Commitment, mit dem sich zu eigen machen, mit dem nach außen kommunizieren, mit dem sich permanent damit auseinandersetzen, so groß und so kraftvoll ist, dass sie dich in die Lage versetzt, dann wirklich auch in den späteren Momenten auch mal durchzudrücken, wenn es hart ist.

Nach dieser Vision haben wir uns dann damit auseinandergesetzt: Wie können wir denn die anderthalb Jahre nun gestalten, um in der Lage zu sein, diese Vision zu erreichen?
Also wirklich von dem: Ich laufe jetzt mal fünf Stunden um den Berg herum, in 15 Kilometern. Was sind da mögliche Zwischenstationen von Juni 2017 bis zum 23. September 2018? Ihr müsst euch das so vorstellen: Dieser Lauf, dieser Grand to Grand Ultra, hat 273 Kilometer. Es sind sechs Etappen in sieben Tagen. Das Ganze findet zwischen zwei und dreitausend Höhenmetern statt. Das North Rim von Grand Canyon ist auf dreitausend Höhenmeter. Der Colorado River unten im Grand Canyon liegt immer noch bei 1.500. Und dieser Höhenunterschied. Wer von euch schon mal auf der Zugspitze gewesen ist und mit der Seilbahn hochgefahren ist und dann mal versucht hat, oben auf Toilette gehen, wird merken, dass diese dreißig Stufen runter in den Keller und wieder rauf, einen richtig außer Atem macht und den Puls durchaus auch mal ins dreistellige hochrasen lässt. Und das nur beim Toilettengang.

Kilometerlange Sandstrecke während Du alles, was Du dabei hast auf dem Rücken trägst.

Auf dieser Höhe findet dieser Lauf statt. 270 Kilometer, die längste Etappe 85 Kilometer. Achtzig Prozent der Strecke ist Sand. Stellt euch vor, ihr lauft an einem Sandstrand auf Sylt, und zwar nicht da, wo er fest und hart ist, sondern dort, wo der Sand noch weich ist. Also 20 km einfach mal den Strand in Richtung Inselmitte hochlaufen und mal schauen, wie sich da der Sand anfühlt. Das war die Strecke, die wir zurücklegen durften. Und das bedarf einiges an Vorbereitung. Denn es ist nicht nur das Laufen. Du darfst die Ernährung berücksichtigen, du darfst deine gesamte Ausrüstung berücksichtigen. Denn, alles nimmst du mit. Du hast alles auf deinem Rücken in deinem Rucksack. Vom Essen für sieben Tage, bis hin über den Schlafsack, die Schlafmatratze, eine Jacke für die Kälte abends.

Es wird durchaus unter null Grad nachts. Das bedarf einer großen Vorbereitung, sowohl in der Ausdauer, im Kontext des Untergrundes, der Ernährung und der Ausrüstung. Ja, und da sind anderthalb Jahre, darf ich euch sagen, auch mal ganz schnell rum. Wir haben uns das so gestaltet, dass wir permanent uns größere Ziele gesetzt haben. Wir haben gesagt: Im Oktober finden zwei Marathon statt. Einer in München, einer in Frankfurt. Dann werden wir zwei Coaching Einheiten machen. Einmal mit Kurt Stenzel, einer der Spitzensportler Deutschlands. Mehrfacher Deutscher Meister in zehn und zwanzig Kilometern. Und jemand, der aktuell hier im Frankfurter Raum Tipps und Tricks gibt, grade, wie du dich dehnst, wie du die Faszien bearbeitest. Und das ist natürlich ganz wichtig auch in solch einem Lauf, wo du jeden Tag immer wieder einen Marathon laufen darfst, beziehungsweise auch mal zwei.

Wir haben uns dann auch mit Norman Bücher verabredet. Norman ist ein Extremläufer, der ist durch die Wüste Atacama gelaufen. Der hat die Hälfte von Australien läuferisch durchquert. Und das alles nicht in einem Wettkampfkontext, sondern im Kontext seiner persönlichen Selbstfindung und der einzelnen persönlichen Expeditionen, die er gemacht hat. Also ein ganz toller Antrieb. Norman ist ein ganz wunderbarer Mensch und gehört auch zu den Top Speakern in Deutschland. Er ist gerade mit seiner großen Mission Seven Continents in der Welt unterwegs, um in den nächsten sieben Jahren eine Million Stimmen von Jugendlichen einzusammeln und die dann 2014 bei den Vereinten Nationen zu präsentieren.

Er hat ein ganz großes Warum und eine ganz große Vision. In München und in Frankfurt haben wir uns damit auseinandergesetzt. Dann das Coaching. Dann war im Januar 2018 der Rodgau Ultra, fünfzig Kilometer in Hamburg. Im März haben wir den Mega Marsch, die hundert Kilometer, vier Stunden bevor das Ziel aufgebaut war, beendet, nach rund 13 Stunden. Unser erster hundert Kilometer Lauf, den wir nicht marschiert sind, sondern gerannt. Danach der Weiltal Marathon, hier in der Nähe von Frankfurt. Ein Landschaftsmarathon. Der beginnt oben in Schmitten, kurz unterhalb des Feldberges und geht dann in Richtung Weilburg an der Weil entlang. Von der Mündung bis er dann in die Lahn fließt und das war auch besonders, weil wir eben nicht nur den Marathon gelaufen sind, denn wir sind hier von mir zu Hause aus Bad Homburg bis nach Schmitten gelaufen. Das sind schon mal zwanzig Kilometer. Dann sind wir über den Feldberg drüber, haben dann oben am Start eine Stunde Pause gemacht und sind dann den Marathon gelaufen. Also rund sechzig Kilometer als Trainingseinheit.

Dann war im Juni der Rennsteig Lauf dabei mit 72 Kilometern. Dann der Zugspitz Ultra. Da haben wir das erste Mal richtig Höhenmeter eingebaut mit 63 Kilometern und dreitausend Höhenmeter dort mit reingepackt. Dann habe ich im Juni noch ein Coaching begonnen bei der Kim von dem Michael Arend Coaching. Eine ganz wunderbare Person, die mir geholfen hat, mich auf diesen Weg zu begeben und die letzten drei, vier Monate vor September zu gestalten.
Im Juli habe ich den Eiger Ultra versucht. 101 Kilometer, 6.700 Höhenmeter. Bin grandios gescheitert, weil ich die falschen Bilder im Kopf hatte. Beim Loslaufen habe ich schon gedacht, es wäre eigentlich viel geiler, wenn ich heute Abend mit meinem Sohn vor dem Fernseher sitze und das Spiel um den dritten Platz schaue. Nach fünfzig Kilometern war Schluss. Und ich habe mich dann einfach mit ihm zusammengesetzt und habe gesagt: So! Jetzt gehen wir mal Fernsehen schauen. Ich lasse das mit dem Lauf heute.

Welche Geschichten möchtest du erzählen?

Anfang September gings dann auf nach Amerika und das nach einer sechswöchigen Durststrecke. Denn mein rechter Fuß hat aufgegeben und ich hatte Bänderdehnungen. Ich hatte eine Wurzelresektion und was weiß ich alles. Also all das, was man nicht braucht. Aber was mich durchaus in die Lage versetzt hat, mir zu überlegen: Was passiert denn jetzt? Denn nach dieser Diagnose sechs Wochen vor dem Start am 23. September, hatte ich die E-Mail schon geschrieben an die Veranstalter: Ich trete zurück aus dem Läuferfeld. Ich gehe in die Crew derjenigen, die die anderen Läufer unterstützen. Diese E-Mail habe ich zum Glück noch nicht abgeschickt. Habe dann abends meine Frau angerufen, habe ihr gesagt: Das ist die Diagnose, mit Laufen wird jetzt nichts mehr. Ich trete zurück. Und dann sagt sie: Bevor du das machst, schlaf noch mal eine Nacht drüber und beantworte dir eine Frage: What are the Stories, you wanna tell? Welche Geschichten möchtest du erzählen? Und hätte ich damals diese E-Mail abgeschickt, wären das sicherlich andere Geschichten gewesen als die, die ich euch heute erzählen kann. Das heißt, das Durchdrücken bei den Risiken, bei Unwägbarkeiten hat mir hier eine ganz, ganz große Lektion gelernt, eine ganz große Erkenntnis gebracht, die mich dann am 23. September hat am Start stehen lassen.

Zusammengefasst, diese Vision, die wir im Juni 2017 eröffnet haben und die Vorbereitung mit all den Zwischenschritten, mit den Trainings, mit dem Auseinandersetzen mit Coaches, das Lernen und Wachsen von Menschen die schon da sind, wo wir hinwollen, die das erreicht haben, was noch vor uns liegt, die uns mit den Impulsen und den Initiativen, mit den Herangehensweisen, mit den Strategien ausstatten können, und speziell auch mit ihren Erfahrungen uns mal richtig viel Licht ans Fahrrad machen können, das sind die Menschen, mit denen wir uns umgeben dürfen. Und das sind die Erfahrungen, die wir selbst machen dürfen. So geschehen letztes Jahr.

Es kann klappen, wenn wir nur stark genug sind!

Das Risiko, das bei mir eingetreten ist, als auch das Durchdrücken in schwierigen Zeiten hat auch mir bewiesen: Es kann klappen, wenn wir nur stark genug sind. Und der Schmerz kann rausgelaufen werden. Die Heilung passiert währenddessen. Die Muskeln, die du weiter aufrechterhältst, die dich durchhalten lassen, sind wesentliche Aspekte, die hier eine Rolle spielen. Sie ermöglichen, das große Ziel zu erreichen: Am 29. September, sind Denis und ich als 45. und 46. gemeinsam durchs Ziel gelaufen und von 135 im vorderen Drittel zu finishen und am Ende der große Moment, meine Familie in die Arme nehmen zu können.

Jetzt ist es an der Zeit, diese Geschichten mit anderen zu teilen. Wie zum Beispiel mit euch und mit dir persönlich, um dich damit zu inspirieren, deine eigenen Visionen zu kreieren, da durchzudrücken, zu der Person zu werden, die in der Lage ist, diese Vision zu erreichen, um dann auch deine Erfolge nicht nur auf dem Weg zu feiern, sondern deine Erfolge auch während der Reise, als auch dann zum Ende dieser Reise, nämlich dann, wenn du dein Ziel, deine große Vision, deine Herausforderung erreicht und umgesetzt hast.

Natürlich ist es auch jetzt bei mir an der Zeit, neue Visionen zu kreieren, die sicherlich jetzt auch im Kontext mit der Project Mastery und der gemeinsamen Formate, die ich mit Oliver, meiner Frau Birgit und 8 anderen Hosts beleben darf. Alle, die uns zur Seite stehen und uns unterstützen, in unseren offenen und geschlossenen Formaten, unsere Vision dieses Jahr Wirklichkeit werden zu lassen. Es ist auch an der Zeit, meine Zeit auch damit zu verbringen, Podcasts aufzunehmen, beziehungsweise Menschen auf der Bühne zu inspirieren oder von der Bühne zu inspirieren ihre Visionen auch zu erkennen, sodass sie in der Lage sind, sie sich zu eigen zu machen und dann ihren Weg zu gehen. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar.

Diese fünf Prinzipien gelten auch für Projekte!

Diese fünf Prinzipien haben natürlich auch noch mal eine ganz andere Auswirkung. Denn sie sind nicht nur die Prinzipien, die für dich selbst gelten. Diese Prinzipien gelten auch für Projekte, sie gelten für Teams, sie gelten für Abteilungen und für Organisationen. Denn auch Projekte und Projektteams haben ein Ziel zu erreichen. Und möglicherweise auch ein Ziel, was größer ist als sie selbst. Wie viele von euch haben schon mal Projekte erlebt, wo sie gedacht haben: Ach du meine Güte, wie soll das denn klappen? Und dann am Ende sich genau reflektiert haben: Wie ist das zustande gekommen? Wie sind wir in der Lage gewesen, auch dieses Projekt umzusetzen?

Es gibt hunderte solcher Projekte in den Organisationen, wo die Menschen, die in diesen Projekten arbeiten die Vorstellung haben: Hilfe, wie soll das denn gehen? Und dann als Team wachsen um zu dem Termin oder zu dem Team zu werden, was in der Lage ist, dieses Ziel zu erreichen. Mit dem Wachsen und mit dem Lernen dürfen sie auch Risiken umschiffen, auch in die Kraft gehen, durchdrücken, auch wenn es hart wird. Unwägbarkeiten aus dem Weg räumen. Also all das dann zu feiern, wenn kleine Zwischenerfolge da sind.
Beziehungsweise dann zu feiern, wenn das große Ziel erreicht ist und das Projekt geliefert ist.

Gleiches gilt für Teams in Organisationen. Auch diese Teams dürfen zu einem Team zusammenwachsen, welches in der Lage ist, die Strategie oder die Ziele die sich das Team auferlegt hat, dann auch entsprechend zu erreichen und durchzudrücken, wenn es auch hier hart wird. Das gleiche gilt für Abteilungen und für Organisationen. Wie viele Organisationen ich schon erleben durfte, die eine Strategie haben, die ihren Mitarbeitern eine große Vision vorgestellt haben – und alle denken alle nur: Jetzt steht der da vorne wieder und erzählt irgendwas und wir haben hier unser kleines Tagesgeschäft. Wir wissen gar nicht, wie wir das umsetzen sollen. Und dann kommt der mit so einer Riesennummer.
Und fünf Jahre später denken sie sich: Genau das ist eingetreten. Vielleicht in einer anderen Form. Aber wir sind zu einer Organisation geworden, die in der Lage gewesen ist und zu der Organisation geworden ist, die dann in der Lage war, ihr persönliches Ziel, nämlich das Ziel der Organisation, die Strategie und die Vision umsetzen zu können.

Der Schlüssel zum Erfolg.

Das sind diese Prinzipien, die eben nicht nur auf dich persönlich funktionieren., sondern, die auch dich in deinen Projekten, dich in deinem Team inspirieren dürfen, so zu wachsen, dass ihr in der Lage seid, euch aufzustellen und dieses Ziel zu erreichen.
Das ist mir so immens wichtig. Denn diese fünf Prinzipien sind der Schlüssel zum Erfolg. Und die, die mich kennen wissen, ich habe alles andere als eine Läuferstatur. Ich wiege knapp hundert Kilo, ich bin zwei Meter groß, laufen war noch nie meine Stärke, von Talent kann man auch nicht unbedingt sprechen. Aber es ist etwas, was ich mir habe zu eigen werden lassen, um damit dann auch umzugehen und durchzudrücken.
Ich darf am eigenen Leib oder mit meiner eigenen Person dafür stehen, dass große Ziele möglich sind, dass diese erreichbar sind mit den richtigen Strategien und mit den richtigen Prinzipien. Und ich hoffe, dass diese fünf Schritte, dass diese Prinzipien nun auch welche sind, die du dir zu eigen machen kannst. Von der Vision, über das Wachsen und lernen, über das Durchdrücken der Risiken, wenn es hart wird und der Unwägbarkeiten, das Feiern der kleinen Erfolge, beziehungsweise das Erreichen des großen Erfolges, um dann andere Menschen zu inspirieren, andere Teams zu inspirieren, andere Projekte zu inspirieren, andere Abteilungen und Organisationen zu inspirieren. Für sich große Ziele zu definieren, sie sich zu eigen zu machen, um damit zu wachsen, durchzudrücken und auch ihre persönlichen Erfolge zu erreichen. Und in letzter Konsequenz diese Inspiration in die Welt zu tragen.

Am Ende noch ein Hinweis:
Und viele vielleicht schon wissen, gibt es eine neues Format: Unser eintätiges PM Kickoff Event.
Am 29.3. hier im Rhein-Main-Gebiet. Schau mal in die Shownotes – da haben wir einen 50%-Code für dich.

Ich freue mich drauf, wenn ihr dabei seid. Ich freue mich da drauf, wenn ihr mit uns gemeinsam die nächsten Schritte geht und euch inspirieren lasst, eure Visionen zu kreieren und dann zu erreichen und eure Projekte erfolgreich macht.

Shownotes

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